Ein Euro pro Tag

Über das Programm

Das Programm “Ein Euro am Tag” bietet Kindern und Jugendlichen in wirtschaftlich benachteiligten Regionen eine schulische Ausbildung. Die überwiegende Mehrzahl dieser Kinder sind die ersten ihrer Familie, die eine Schule besuchen; ohne die Unterstützung des Programms  wären sie dazu nicht in der Lage. Jährlich profitieren alleine in Indien beinahe 7500 Kinder aus wirtschaftlich rückständigen Gebieten von dieser Initiative. Diese Schulkinder wären ansonsten auf der Straße, in Fabriken oder auf Feldern, aber nicht in der Schule.

Für junge Kinder, die bislang  nicht in der Lage waren, eine Schule zu besuchen, werden von der Art of Living Foundation Schulen in ländlichen Gebieten und Slums errichtet. Die erste Dorfschule wurde 1985 in der Nähe des internationalen Hauptquartiers von Art of Living in Bangalore gegründet, um dort Kinder aus den umliegenden Dörfern zu unterrichten. Heute bildet diese Schule jährlich 2400 Kinder der ersten Schulgeneration ihrer Familie aus über 45 Dörfern aus.

Die Schule bietet eine komplett freie Ausbildung. Kindern werden Schuluniformen, Bücher und Schulranzen gestellt, sodass sie die Schule nicht verlassen müssen, um diese zu erwerben. Ihnen wird außerdem ein nahrhaftes Mittagessen und ein Bustransfer gestellt, über den  sie morgens in ihren Dörfern abgeholt und nach der Schule wieder zurückgebracht werden.

Eingedenk des wirtschaftlichen Umfeldes der Kinder und ihres erschwerten Zugangs zu Wasser und sanitären Einrichtungen, wird besonderes Augenmerk auf die Sicherstellung ihrer Gesundheit und Hygiene gelegt. Neben menschlichen Werten wie Liebe und Mitgefühl werden ihnen auch der Dienstleistungsgedanke, Umweltbewusstsein, Selbstentwicklungsfähigkeiten und EDV-Kenntnisse beigebracht.

Schulen in Slums

Um Kindern aus städtischen Slums eine auf Werten basierende Ausbildung zu ermöglichen, betreibt die Art of Living fünf Schulen in Slums für fast 500 Schüler. Neben der Armut sind Slum-Kinder oft in einem Netz aus Verbrechen und Gewalt gefangen.

Eine Solche Schule ist in Dharavi angesiedelt, dem größten Slum Asiens. In Mumbai, Indien, gelegen, hat der Slum viele Hürden auf dem Weg zum Fortschritt zu nehmen.

Herausforderungen in Dharavi

Bitterste Armut & Krankheiten:

-  ungebildete Eltern, die gleichgültig gegenüber Bildung sind

-  hohe Rate an Schulabbrechern in der Region

-  ältere Geschwister, die von verbotenen Substanzen abhängig sind