Meditieren lernen leicht gemacht (Teil 2)

Tipp 3: Meditation zur Gewohnheit machen – in nur 40 Tagen

Haben Sie sich für das Meditieren und eine bestimmte Meditationstechnik entschieden, dann empfehlen wir Ihnen, 40 Tage lang regelmäßig zu meditieren. Manch einem hilft es auch, darüber Tagebuch zu führen. Es gibt sogar Menschen, die eine Blogseite erstellt haben, um ihre Meditationspraxis zu dokumentieren.

Nehmen Sie sich diese 40 Tage vor, dann hilft Ihnen der Vorsatz dabei, am Ball zu bleiben, auch wenn Sie mal keine Lust haben zu meditieren oder Ihnen die Zeit dazu fehlt. Ist das Meditieren erst einmal zur Routine geworden, dann ist die tägliche Praxis ein Kinderspiel.

Wie aktuelle Forschungen zeigen, ist es einerseits von der Persönlichkeit eines jeden abhängig, wie lange etwas dauert, bis es zur Gewohnheit wird. Als allgemeinen Richtwert jedoch kann man 40 Tage heranziehen, 40 Tage regelmäßiger Praxis, innerhalb derer etwas Neues zur Routine wird.

Tipp 4: Werten Sie Ihre Meditationserfahrung nicht

Viele Menschen, insbesondere diejenigen, für die die Meditation Neuland ist, neigen dazu, ihre Meditationserfahrung zu werten. Dazu gibt es nur eines zu sagen: So etwas wie eine schlechte Meditation gibt es nicht. An manchen Tagen mag es sein, dass Ihre Meditation tiefer und zufriedenstellender ist als an anderen. Doch auch die Meditationen, während derer Ihr Geist nicht wirklich zur Ruhe kommt, sind wertvoll. Jede Meditation hilft dabei, Stress abzubauen und ihr Nervensystem zu entlasten. Das wiederum mag gelegentlich auch zu verstärkter geistiger Aktivität führen.

Der spirituelle Lehrer Sri Sri Ravi Shankar sagt dazu:

Mit dem Meditieren ist es so, als ob Sie ein weißes Stück Stoff unter den Wasserhahn halten. Manchmal sticht einem die weiße Farbe des Tuchs ins Auge, manchmal sind es eher die Flecken, die einem auffallen (die weiße Farbe des Stoffs entspricht hier der tieferen, zufriedenstellenderen Meditationserfahrung, die Flecken den Meditationen, bei denen der Geist aktiver ist). Sie können ein sehr schmutziges Tuch nicht waschen, ohne dass Ihnen dabei der Schmutz auffällt, der mit dem Wasser abfließt. Ebenso gehören auch eher oberflächliche Meditationen mit zum Meditationsalltag. Bewahren Sie sich eine positive Haltung. Behalten Sie die gesamte Strecke im Blick. Alles, was während der Meditation passiert, ist genau richtig so, wie es ist. Seien Sie sich bewusst, dass mit der regelmäßigen Praxis immer tiefgreifende Veränderungen einhergehen.

Drei goldene Regeln helfen Ihnen dabei, Ihre Meditationserfahrung zu vertiefen. Behalten Sie diese Regeln im Hinterkopf, verkrampfen Sie sich dabei aber nicht:

Regel 1: Erwarten Sie nichts, auch keine „gute“ Meditation. Planen Sie nichts und nehmen Sie sich nicht vor, eine bestimmte Erfahrung zu machen.

Regel 2: Meditation ist die „Kunst des Nichtstuns“. Lassen Sie von aller Anstrengung ab, während sie meditieren.

Regel 3: Während der Meditation SIND Sie einfach. Lassen Sie also von allen Labels ab, die Sie sich selbst zuschreiben.

Tipp 5: Halten Sie das „Meditationsfeuer“ wach

Anstatt das Meditieren als Pflichtprogramm zu sehen oder als Tagesordnungspunkt auf Ihre To-Do-Liste zu setzen, ist es ratsam, sich lieber immer wieder selbst zu inspirieren. Halten Sie das „Meditationsfeuer“ wach, indem Sie beispielsweise in einer Gruppe meditieren (das vertieft außerdem Ihre Erfahrung) oder dann und wann den Sahaj-Samadhi-Meditationskurs wiederholen.


Sie wollen meditieren lernen, wissen aber nicht, wo und wie? Wir sind gerne für Sie da:

Unsere Sahaj Samadhi Meditationskurse können Sie in jedem Art-of-Living-Zentrum in Ihrer Nähe besuchen. Benötigen Sie Kursinformationen oder wollen Sie Feedback geben? Schreiben Sie uns gerne an: kontakt@artofliving.org.