Navaratri Feier

12.10.2013

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Bangalore, 12. Oktober 2013

Sri Sri: Hmmm…

Publikum: Wir lieben dich, Guruji.

Sri Sri: Manche Dinge sind so offensichtlich, dass man sie verstehen kann, ohne sie auszusprechen. Das ist der wirkliche Grund, warum Yagyas zelebriert werden. Schaut, wie glücklich alle während der letzten zwei Stunden getanzt und gesungen haben.

Je näher du dem Göttlichen kommst, desto mehr Feier und Freude gibt es. Es geschieht das, was sich mit Worten nicht einfangen lässt. Das Göttliche ist reine Glückseligkeit: Satchitananda. Und das sind die Anzeichen dafür.

Alle Menschen sollten diese Glückseligkeit erleben, die du hier erfährst. Jedermann sollte einen flüchtigen Einblick in die Freude bekommen, die du hier erlebst. Das sollte unser Gebet sein. Wir sind berauscht von Liebe und Glückseligkeit!

Was in mir ist, ist auch in dir. Du musst gar nichts dafür tun.

Shama jali hai tere liye, tujhko kuch nahin karna hai.

Sri Sri zieht einen Hut an, den ihm jemand geschenkt hat, und sagt: „Ihr freut euch darüber, mir einen Hut anzuziehen!” (Diese Redewendung bedeutet in Hindi auch, sich über jemanden lustig zu machen.)

Alle meine Anhänger sind so schlau! Sie lassen mich einen Hut nach dem anderen anziehen!

Es gibt eigentlich gar nichts zu sagen.

Was soll ich sagen? Ich kann nichts sagen. Ihr habt es alle erlebt. Wie kann man so etwas in Worte fassen?

Morgen werden wir die Rishis ehren, die uns allen das vedische Wissen übermittelt haben. Wir wollen ihnen unsere Dankbarkeit dafür bezeugen.

Dann kommt Vijayadashami. Der Triumph hat schon heute begonnen. Es gibt keinen Mangel, nirgendwo. Von Zeit zu Zeit werden Dinge geschehen. Wir müssen einfach glücklich sein.

Wollen wir meditieren? Wir werden eine kurze Meditation machen.

(Sri Sri führt das Publikum durch eine kurze Meditation.)

Sri Sri: Ich habe gerade daran gedacht, dass man eine Erdnuss isst, sie genießt, und das war´s. Wenn die Erdnuss jedoch sprießt, können so viele neue Erdnüsse wachsen.

Navaratri ist eine Zeit, in der die Göttlichkeit erblüht, und man zu mehreren wird.

Navaratri ist die Jahreszeit, in der das geschehen soll. Göttlichkeit ist uns allen angeboren. Sie ist immer da. Zu manchen Zeiten aber wird sie sichtbar. Genauso ist es beim Pfau, der seine Federn nur zu bestimmten Zeiten öffnet. Die Federn sind jedoch immer da.

Durch all die Yagyas und das Zusammensein wird eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen. Es ist ein Unterschied wie zwischen Mais und Popcorn.

Ich denke, wir haben hier eine art Popcornmaschine. Es kommen harte Körner her, die hier weich und nett werden.

Jeder Mensch braucht Meditation und ein wenig von der Stimmung im Satsang. So wird jedes Korn aufgehen. Das ist wunderbar und kann nicht weiter erklärt werden.

In den Bhakti Sutras wird es sehr passend ausgedrückt: Wie kann eine stumme Person erklären, wie etwas schmeckt?

Mir tun die Menschen leid, die alles zu wissen glauben. Sie haben keinen Schimmer von diesem großartigen Bewusstsein! Jeder Mensch muss das irgendwann einmal erfassen.

Ein einziger Gelehrter kann nicht das ganze Wissen bewältigen. Das Wissen ist so umfassend. Eine Person kann keine Yagya ausmachen. Viele Menschen kommen zusammen und erschaffen die Yagya gemeinsam. Das ist eine alte Tradition. Die Welt wird mit der feinstofflichen Welt verbunden. Menschen aus früheren Zeiten kannten all diese Dinge.

Bei der Elektrizität ist es auch so, dass der Elektriker den Hauptschalter und die Schaltanlage kennt.

Die Rituale lassen alles so kraftvoll werden, und alles wird mit Bewusstsein gefüllt. Das alleine ist schon erstaunlich. Es ist einfach wunderbar!

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